Timeless wisdom training 2 - 10 Tage Projektfindung im November 2011

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Zehn intensive Tage liegen hinter der Gruppe, die in ihr zweites Trainingsjahr gestartet ist. Im Mittelpunkt steht jetzt das "neue Wir". Jeder Teilnehmer führt in diesem Ausbildungsjahr ein Projekt durch, das einen Beitrag zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung leistet - entweder in einer Gruppe oder alleine.

Der Bogen spannte sich von der Auseinandersetzung mit dem persönlichen Beziehungsnetz über das innovative Arbeiten in Gruppen bis hin zur konkreten Suche. Hierbei experimentierte Thomas Hübl und sein Team auch mit kreativen Methoden: Gruppen gestalteten gemeinsam ein Bild.


TWT_2_ProjektDanach erhielt das Team entweder von Thomas oder von anderen Teilnehmern ein Reading zu ihrer Zusammenarbeit. Wir alle waren über die Fülle der Informationen, die in diesen Bildern lag, begeistert.

In Kleingruppen wurde darüber hinaus innerlich erforscht, unter welchen Bedingungen Teams in einen fließenden, innovativen Austausch gelangen können. Wie entstehen gemeinsame inspirierende Ideen? Was gehört zu einer neuen Wir-Kultur? Wie kreieren wir transpersonale Beziehungen? Welche Formen der Partizipation sind dafür erforderlich? Es wurden unterschiedliche Definitionen erarbeitet und bildlich dargestellt. Ein sehr kreativer Prozess fand statt. Dabei kam es auch zu erstaunlichen Gruppenprozessen, die viele von uns stark mit persönlichen Mustern konfrontierten. Durch das Anschauen dieser Strukturen konnte vieles integriert werden, Blockaden lösten sich und der gemeinsame kreative Fluss wurde freier.


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Gegen Ende des zehntägigen Trainingsblocks hat sich jeder Teilnehmer durch eine geführte Meditation von Thomas auf die Suche nach dem passenden Projekt begeben. Einige waren nach der Meditation sehr überrascht über die Bilder, die vor ihrem inneren Auge aufgetaucht sind. Andere fanden ihre bereits vorhandenen Visionen bestätigt.

In der nächsten Findungshase gab es folgende Übung: Die gesamte Gruppe tanzte und jeder achtete genau darauf, welcher Person man beim Tanzen intensiver begegnete. Wer ragte in meiner Wahrnehmung besonders heraus? Am Abend gab es Freiraum mit diesen Menschen zu sprechen und herauszufinden, was einen beim Tanzen zusammengebracht hat.


TWT_2_Nov_11 Ein sehr spannender Prozess! Es zeigten sich interessante Synergien und eine ganze Projektgruppe hat sogar auf diese Weise zusammen gefunden.

Zum Abschluss präsentierten wir uns gegenseitig die Projektideen, so weit sie jetzt schon gewachsen waren, in Form des "elevator pitch".
Stell dir vor, du triffst deinen Chef überraschend im Aufzug und möchtest ihn von einer guten Idee überzeugen. Du hast 20 Sekunden Zeit.
Wir gaben uns drei Minuten. Auf der Bühne entfaltete sich eine Reihe wunderbarer und berührender Kreationen in ganz verschiedenen Stadien der Entwicklung. Wir wurden füreinander erlebbar und präsent wie selten zuvor - auf den verschiedensten Ebenen.


Meditation

Meditations-Retreat im Himalaya

Die Reise nach Nepal im Oktober 2012 ist schon jetzt Thema. Es wurde ein Haus gefunden, das uns alle für drei Wochen aufnehmen kann. Viel Freude kam auf. Und bei einigen das Bedürfnis eine Woche der Meditation dranzuhängen - noch höher und einsamer in den Bergen.

Viel Interesse erweckte die Idee, mit dem Geld, das wir ins Land tragen, etwas "Konstruktives" zu machen. Wir könnten ein Haus bauen, in dem wir leben und meditieren und es danach den Einheimischen zur Verfügung stellen.

Ist eine solch aufwendige Reise unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit heute noch vertretbar? Sind die spirituellen Energien nicht so globalisiert, das "Himalaya-Energie" auch hier verfügbar ist? Das waren weitere Fragen, die uns bewegten.

Thomas vertrat den Standpunkt, dass der Effekt auf die letzte Trainingsgruppe so immens positiv war, dass der Aufwand sich lohnt. Die Meditation fast aller war danach phänomenal tiefer. Es war die stärkste Einheit im ganzen TWT. Der Benefit, das was es bringt, ist höher als das, was es nimmt, auch unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte.
Das Energiefeld hier in Deutschland mit seiner Geschichte wirkt stark und begünstigt gewisse Dinge nicht. Das Feld im Himalaya beinhaltet spirituelle Traditionen und intensive Praxis über viele Jahrhunderte.
Die Auseinandersetzung mit der Reise und das Einstimmen darauf geht bei jedem Einzelnen und in der Gruppe weiter.

Energiearbeit

Beim Meditieren experimentierten wir mit den Energie-Räumen in uns und zur Gruppe hin. Was ist meine Energie - was ist die Energie der Gruppe? Bei jedem Mal wird die Synchronisation des Gruppenfeldes intensiver und die Tiefe der eigenen Erfahrung verstärkt sich. Durch den Austausch im Plenum mit Thomas lernen wir über innere Wahrnehmungen und Prozesse zu sprechen - zum Teil eine neue Sprache für das zu finden, wofür es bisher wenig Worte gab. Wenn ich in meine Hände hineinspüre oder in meine Stirn: Wann ist es Gedanke, Vorstellung, Phantasie? Wann bin ich wirklich dort und mit welchem Teil von mir?

Die Öffnung der einzelnen zueinander und in den Raum der Gruppe hinein erweiterte sich von Tag zu Tag und schaffte ein Netz von Transparenz und Liebe. Viele von uns erfuhren einen "point of no return". Es geht immer weniger zurück in alte behindernde Muster, in Rückzug und Separatismus.

Beziehungsnetzwerk

Viele Abende in den zehn Tagen waren frei. Coaching und Begleitung findet mehr und mehr zwischen den Teilnehmern statt. Die Berater- und Therapeutendichte in der Gruppe ist hoch. Und Menschen anderer Professionen entdecken ihre Potentiale. Zusammen mit dem, was wir im Training lernen, entwickeln sich ganz neue Wege. Sessions fanden statt, zu zweit und in kleinen Gruppen. Ein Unterstützungs-Netzwerk wächst - neben und mit dem Netzwerk von Thomas und der Assistentengruppe.


Green Smoothie in der Sonne

Sonne und Ernährung

Das Wetter beschenkte uns mit Sonne im November - wir konnten draußen essen, Tee trinken und Licht tanken.
Wie wirkt Ernährung auf Körper und Geist? Mehrere Menschen beschäftigen sich damit. Was ist förderlich für Meditation und die Entwicklung auf dem inneren Weg? Was unterstützt die Verfeinerung der Energien?

"Green Smoothies" hielten Einzug auf Hof Oberlethe und ein reger, auch kontroverser Austausch darüber.

Es waren unglaublich spannende zehn Tage, an die sich nun ein Jahr der Projektarbeit anschließt.
Dies wird sicherlich fast alle Teilnehmer des TWT 2 noch einmal mit ganz grundlegenden Lebensthemen konfrontieren.

(Tina Jacoby und Ina Krause)

Bericht vom Kreativitäts-Workshop des TWT 2 mit Yehudit Sasportas im September 2011

Thomas Hübl | Academy of Inner Science | Sharing the Presence UG | Wardenburger Str. 24 | 26203 Wardenburg | Germany