Erfahrungsberichte: Timeless Wisdom Training 2008 bis 2010
Erfahrungsbericht: MELANIE GRAMBOW
In den letzten vier Jahren habe ich intensive Erfahrungen auf verschiedenen Workshops von Thomas Hübl und auch in der Trainingsgruppe 2007 sammeln können, die mein Leben bereichert und erweitert haben.
Im September 2008 begann dann für mich eine weitere spannende, spirituelle Reise als Teilnehmerin des ersten Timeless Wisdom Trainings (TWT) innerhalb der Academy of Inner Science (AIS). Die TWT-Gruppe startete mit über 90 Teilnehmer/Innen der verschiedensten Altersstufen, die aus unterschiedlichen beruflichen und familiären Situationen zusammen gekommen sind. Es ist immer wieder faszinierend zu erleben, wie bereits kurz nach Beginn einer Trainingswoche ein kraftvolles Feld entsteht, in dem viel Potential frei werden kann und sich ein homogenes Gruppengefühl ausbreitet. Die gemeinsame Ausrichtung auf „etwas Neues“ bildet eine fundierte Plattform und Basis für persönliches Wachstum.
Ich empfinde dieses Wir-Gefühl als sehr stärkend für die Prozesse und Themen der Teilnehmer. Neben der Möglichkeit der Begleitung durch die Assistenten bei persönlichen Prozessen erlebe ich auch immer wieder eine große Bereitschaft innerhalb der Gruppe für eine gegenseitige Unterstützung, da bei allen Teilnehmern der Wunsch nach Wachstum im Vordergrund steht. Es ist eine sehr bereichernde Erfahrung, dass so viele andere Menschen auch an den Fragen des Erwachens interessiert sind und diesem Weg eine hohe Priorität in ihrem Leben geben.
Dieser gemeinsame innere Ruf führt die Gruppe auf dem TWT-Weg durch vielfältige Erfahrungen: Meditationen, Stille-Wochenenden, Übungen zur transparenten Kommunikation und zur Steigerung der Intuition, Kunst- und Kreativität-Workshops, tiefergehende Informationen zur integralen Spiritualität, den verschiedenen Entwicklungsebenen und kollektiven Themen, die uns als Menschheit gerade beschäftigen.
Das erste Jahr des Timeless Wisdom Trainings war für mich eine wunderbare Möglichkeit, tiefer einzusteigen in die Themen des Lebens, eigene Muster aufzulösen, persönliche Prozesse selbst zu erleben und bei anderen zu begleiten – kurz eine umfassende, integrale Unterstützung und Begleitung auf meinem Weg.
Das zweite Trainingsjahr des TWT ist – neben der weiteren persönlichen Arbeit – der Umsetzung der Projekte gewidmet. Dabei nimmt im ersten Schritt jeder Teilnehmer Kontakt mit den eigenen inneren Visionen auf, um diese dann konkret zu definieren. Der Ansatz ist, dass die vielen kreativen Ideen auch wirklich einen Boden bekommen und somit manifestiert werden können. Um die Projekte realisieren zu können, ist neben der eigenen Umsetzungsarbeit auch sehr viel Unterstützung durch Thomas, die Assistenten, professionelle Coaches und auch innerhalb der Teilnehmergruppe gegeben.
In den nächsten Wochen und Monaten werden dann die Früchte der Vorbereitungszeit sichtbar werden. Jeder Teilnehmer wird in seinem Tempo und innerhalb seiner Möglichkeiten mit der Umsetzung der konkreten Schritte für sein Projekt beginnen.
Es erwartet uns somit noch ein weiteres spannendes TWT-Jahr, bevor dann im dritten Trainingsjahr ein dreiwöchiger Retreat im Himalaya stattfinden wird.
Erfahrungsbericht
MARTIN BRUDERS
Vor fünf bis sechs Jahren gab es einen deutlichen Einschnitt in meinem Leben, in dessen Folge ich mich nicht nur auf die spirituelle Suche begab. Nein, es ging mir auch um eine berufliche Veränderung. Mehr Sinn, mehr Tiefe, mehr ‚was auch immer‘ sollte es sein. Ich schaute mir zahlreiche Sachen an, machte Workshops, verbrachte Tage an Unis als Gasthörer. Doch ob es nun Mediation, systemische Aufstellung oder ein weiteres Studium waren ‐ immer blieb bei mir ein „Na ja, ganz nett, aber ...“ zurück.
Dann lernte ich Thomas Hübl bei einem off enen Abend in Köln kennen. Ich mochte seine Arbeit von Beginn an. Ja, das interessierte mich. Ja, das wollte ich vertief en. Also hin zum Einführungswochenende ein halbes Jahr später ... und ... aus dem Ja wurde ein JA! Als wir im Abschlusskreis saßen, in dem jeder sagen konnte,
durfte, musste, ob er oder sie sich derzeit für das Training entscheiden würde, klopfte mir das Herz bis zum Hals. Ich dachte: „Ich platze gleich!“ Thomas schaute durch die Runde und sagte, in dem er auf mich zeigte: „Von dir möchte ich gerne als erster hören, was du zu sagen hast.“
JA JA
Das ist jetzt anderthalb Jahre her und in der Zeit dazwischen liegt das erste Jahr TWT und die ersten zehn Tage des zweiten Jahres. „Mein Leben hat sich verändert.“ Diese so häuf ig leere Worthülle ist für mich schriftlich kaum mit Leben zu füllen, doch wer mit mir sprechen möchte, kann mich gerne jederzeit direkt kontaktieren: martin@comedy‐duo.de
Im Training geschehen Prozesse, die beileibe nicht immer schön sind, aber es geht weiter, tief er, klarer ... Mit j eder Woche, die wir als Gruppe verbringen, scheint sich die Energie des Feldes weiter zu erhöhen. Inzwischen fühle ich mich dadurch selbst im Alltag durchgehend unterstützt, ohne sagen zu können, wie genau. Es schwingt irgendwie in mir, mit mir, durch mich beim Spielen, Texte schreiben, Kinder anraunzen, telefonieren ... Meine Umgebung bleibt davon nicht unberührt und viele Freundschaften und Beziehungen nehmen mittlerweile einen völlig neuen Verlauf , manche verlaufen im Sande.
Als einer von drei Teilnehmern führte ich in der zweiten TWT‐Woche eine Präsentation vor. Mein Thema war Ken Wilber und ich erlebte es das erste Mal in meinem Leben, dass ich an einer mir zunächst unüberwindlich erscheinenden Aufgabe gewachsen bin. Früher gab ich immer irgendwann auf oder stapelte tief, doch diesmal zwang mich das Thema in meine Kraft, in meine Möglichkeiten ... JA JA JA
Ich denke es wurde ein guter Vortrag, dem ein weiterer beim Celebrate Life Festival 2009 folgte: diesmal über die Academy of Inner Science (AIS) und das neue Buch von Thomas. Mein Eindruck ist immer mehr, das Feld wächst und ich wachse auch.
JA JA JA
Der einzige Kritikpunkt, der mir einfällt, weil mir das Geschriebene beinah zu euphorisch klingt, sind ein paar „organisatorische Unebenheiten“ im ersten Jahr. Manchmal entstand für mich der Eindruck, die Visionen von Thomas wuchsen schneller als die Struktur, die daran hängt. Aber gleichzeitig liegt dem wiederum ein sehr schöner Aspekt zugrunde: das System AIS ist beweglich, es fließt und ist veränderlich.
Ich kann mir nichts Besseres vorstellen als ein Raum, der mir zur Verfügung gestellt wird. In dem ich Menschen treffe mit ähnlicher Ausrichtung, den ich aber durch meine eigene Kraft und Kreativität mit gestalten kann, mit all den anderen, die auch da „rumturnen“, jeder nach seinen Moglichkeiten ‐ und genau das ist das Training für mich: dieser Raum, in dem jeder saftig in sein Potential kommen kann und so etwas Größeres entsteht, das komplett jenseits der Möglichkeiten des Einzelnen liegt. Und: Es braucht dich ganz ‐ doch das sollte für dein Leben sowieso gelten...
JA JA JA JA
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